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Chronik SV Niederbühl Abteilung Fußball

Von der Gründung 1912 bis zum Jahre 1933

Die Vorläufer des heutigen Fußballsports waren verschiedene Ballspiele mit sportlichem Wettkampf. Diese Spiele waren meistens verbunden mit gymnastischen Übungen und Turnen. Die ersten Fußballvereine in Deutschland wurden Ende des 19. Jahrhundert gegründet. Der BFC Germania Berlin war im Jahre 1888 der erste gegründete Fußballverein in Deutschland.

Den Gründern, Gefallenen und ehemaligen Spielern des Fußballvereins Niederbühl von 1912-1927 zum Gedächtnis.

Es war nicht erst im Jahre 1912, dem offiziellen Gründerjahr des Niederbühler Fußballvereins, dass diese neue Sportart in Niederbühl ihren Einzug hielt. Schon zuvor hatte die Jugend ihre Begeisterung am „Kicken" entdeckt. In dieser Zeit war es noch eine einfache Schweinsblase, die die Niederbühler Buben in ihren Bann zog. Die Erwachsenen waren über dieses Treiben nicht besonders begeistert. Man gab den „wild" spielenden Burschen und dem Fußballsport Bezeichnungen wie „ „Stolperclub" oder „Rumfortzverein". Aber allen Widerwärtigkeiten, Anfeindungen und Verhöhnungen zum Trotz setzte sich diese neue Sportart durch.

 Als vor 100 Jahren unsere Vereinsväter unter schweren Geburtswehen den Fußballverein gründeten, fehlte es nicht an abfälligen Urteilen über diese neue Sportart. Im Jahre 1912 wurde offiziell der „Fußballverein Niederbühl" aus der Taufe gehoben. Folgende 14 tatkräftige, entschlossene und fußballbegeisterte Männer gründeten den Fußballverein Niederbühl:

Robert Dreher, Hermann Eichhorn, Johann Herrmann, Stefan Herrmann, August Kiefer, Emil Kiefer, Franz Kiefer, Emil Reusch, Lorenz Seitz, Karl Schmidt, Franz Schnurr, Emil Stuckel, Wilhelm Weßbecher und Gustav Zeller. Erster Vorsitzender wurde Karl Schmidt („Hirsch-Wirt"). Nur unter sehr großen Schwierigkeiten, verbunden mit materiellen und persönlichen Opfern, wurde ein gemeindeeigenes Gelände beim Gasthaus „Zum Engel" pachtweise übernommen und ein Sportplatz angelegt. Dies ist das Gelände auf der anderen Seite des heutigen Sportgeländes. Im August 1914 brach der erste Weltkrieg aus und erst 1919, also 5 Jahre später, konnte man wieder Verbandsspiele austragen. Schon ein Jahr später gelang die Meisterschaft und der Aufstieg in die damalige A-Klasse. In dieser Klasse konnte die 1. Mannschaft gut mithalten, erreichte 1923 die Vizemeisterschaft und 1924 die erneute Meisterschaft und den Aufstieg in die Kreisliga Mittelbaden. Das war damals die zweithöchste Liga im deutschen Fußballsport. Der FV Niederbühl spielte in einer Liga mit namhaften Fußballvereinen wie Karlsruher FV, VfB Gaggenau, FC Rastatt 04 und Phönix Karlsruhe, dem deutschen Fußballmeister des Jahres 1909. Niederbühl war in dieser Liga die einwohnermäßig kleinste Gemeinde.

Nach einem Jahr in der Kreisliga Mittelbaden stieg die Mannschaft wieder in die A-Klasse ab, belegte aber in den folgenden Jahren immer einen Platz in der Spitzengruppe.

Die Niederbühler Fußballer hatten Ansehen erlangt. In zahlreichen Pokalspielen wurden in den darauffolgenden Jahren über 35 wertvolle Siege errungen. Eine Glanzleistung folgte der anderen. Bis zu 2.000 Zuschauer umsäumten sonntags das Spielfeld „Beim Engel". Die Begeisterung kannte keine Grenzen. Hüte, Stöcke und Schirme flogen in der Hitze des Gefechts durch die Luft oder dienten als „Schlagstöcke". Dieser Fanatismus der ersten Jahre machte aber schon bald einem gesunden und fairen Sportgeist Platz. Neben dem Sport entwickelte sich in den folgenden Jahren auch besonders das gesellige Leben rund um den Fußball und so verfolgten an manchen Spieltagen bis zu zweitausend Zuschauer, Fans und Anhänger das sportliche Geschehen in Niederbühl. Das Miteinander der Abteilung wuchs durch eine kleine Theatergruppe, Tanzabende, Sportfeste und närrische Abende in der Faschingszeit.

Die Nachkriegszeit

In der Zeit nach Kriegsschluss 1945/46 wurde einige Zeit vereinslos Fußball gespielt, da durch die Besatzungsmächte alle gesellschaftlichen Vereinigungen verboten waren. Erst am 15. Juni 1946 wurde von der französischen Besatzungsmacht ein Sportverein zugelassen. Im Hirschwirtssaal fand an diesem Tag die Gründungsversammlung statt. Der neue Vereinsname lautete: „Sportvereinigung Niederbühl 1899", kurz SVN 1899. Vorsitzender wurde Franz Kiefer, Abteilungsleiter Fußball Erwin Ams, Abteilungsleiter Handball Jean Rauch.

Bereits ab Sommer 1945 konnten die ersten Freundschaftsspiele mit Vereinen aus der näheren Umgebung ausgetragen werden. Zuerst spielte man in der Bezirksklasse. Im Jahre 1947 kam die Neueinteilung: A-, B-, C-Klasse. Niederbühl wurde in die B-Klasse eingeteilt.

Leider hatte der Niederbühler Fußball durch Kriegseinwirkungen einen sehr hohen Verlust an aktiven und passiven Mitgliedern zu beklagen. Die Rückkehr der Kriegsteilnehmer unter den Fußballern aus der Gefangenschaft vollzog sich sehr schleppend, so dass die Spielerreserve sehr klein war und der Verein dadurch leider nicht in der Lage war, gegen starke Gegner den Klassenerhalt zu sichern. Die Folge war der Abstieg in die untere Klasse.

Im Jahre 1948/49 wurde souverän der Aufstieg in die A-Klasse geschafft. Durch Spielerabgänge, teilweise aus beruflichen Gründen, wie zum Beispiel beim Stürmertalent Kurt Müller, der in die Schweiz ging, und durch den Abgang weiterer guter Fußballer, die aus Altersgründen oder sonstigen Anlässen mit dem aktiven Sport aufhörten, musste die Mannschaft neu aufgebaut werden. Die Hereinnahmen von jungen Fußballspielern der Jahrgänge 1929/30 konnten jedoch den Abstieg nicht verhindern. Ab 1950 spielte der Verein wieder in der B-Klasse mit wechselnden Ergebnissen.55

Fußballmannschaft 1948. oben von rechts: Waldemar Vetter, Willi Herrmann, Hubert Schäfer, Herbert Krell, Hans Wankum, Mitte: Bruno Scharer, Ludwig Hildenbrand, Erich Simon, Vorn: Hermann Beuerle, Lothar Wich, Gerhard Pflüger

An dieser Stelle verdient es Franz Hänel groß hervorgehoben zu werden, denn er war schon vor dem Krieg und unmittelbar nach dem Krieg bis 1955 aktiver Fußballspieler und ein sehr starker Leistungsträger.

Trainer in den Nachkriegsjahren

Rudi Trapp

Franz Baumer

Ludwig Renaud

Kurt Oberländer

Kurt Müller56

Erlebnisse aus der Nachkriegszeit

In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg musste der Weg zur gegnerischen Mannschaft mit dem LKW bewerkstelligt werden. Wir Niederbühler hatten in diese Hinsicht Glück weil unsere Sportkameraden Gerhard Herrmann und Herbert Krell solche Fahrzeuge besaßen.

Die sanitären Verhältnisse waren fast überall primitiv und so musste häufig vom Umkleideraum bis zum Sportplatz ein oftmals weiter Fußmarsch in Kauf genommen werden. Auch die Sportkleidung und die zur Verfügung stehenden Fußbälle waren nicht gerade als gut zu bezeichnen. Aber solche Verhältnisse haben sicherlich dazu beigetragen, dass sich die Kameradschaft in dieser Zeit gefestigt hat. Die Niederbühler Fußballer mit ihrem zahlreichen Anhang, der sie überall hin begleitete, waren gern gesehen, wohin sie auch kamen.

Aus dieser Zeit sind die Namen Franz Hänel (genannt Aplone), Kurt Müller, Helmut Hildenbrand, Waldemar Vetter und Heinz Ellwanger bis heute unvergesslich.

Eine Woche vor Fastnacht stand ein Verbandsspiel in einer Nachbargemeinde bevor. Die Niederbühler Fußballer trafen sich vor der Umkleidewirtschaft. Bei vielen herrschte sicherlich schon Fastnachtsstimmung. Franz Hänel, mit Sicherheit auch in diesem Ort gut bekannt, sagte zu uns, wir sollten nur mal in die Wirtschaft vorrausgehen, er käme später nach.

Die Mannschaft und ihr Anhang betrat das Lokal. Die Wirtin, eine begeisterte Fußballanhängerin, musterte und zählte uns Niederbühler und fragte plötzlich neugierig: „Ist der Hänel Franz nicht dabei?" Mit ernsten Gesichtern antworteten wir er sei krank. Mit einem Freudensprung, als ginge es um einen Weltrekord, war die Wirtin bei ihren Stammgästen und signalisierte ihnen: „Der Hänel Franz spielt nicht!" Kaum hat sie ausgesprochen, geht die Tür auf und „Aplone" betritt das Lokal. Die Wirtin erschrak derart, dass sie die Hilfe einiger Stammgäste in Anspruch nehmen musste, um nicht womöglich in den Schwenkkessel hinter der Theke zu fallen.

Siegfried Santo

Die Jahre 1958 bis 1962

Nachdem unsere 1. Mannschaft in den letzten Jahren immer bescheidene Tabellenplätze belegt hatte, hoffte man in der Saison 1958/59 auf eine bessere Platzierung. Durch den Einbau von 6 Jugendspielern aus der Meistermannschaft der A-Jugend in die 1. Mannschaft war ein gewisser Optimismus auch angebracht.

Unter der Trainingsleitung von Kurt Oberländer wurde recht schnell eine gesunde Mischung zwischen den neuen und alten Mannschaftsmitgliedern gefunden. Die Mannschaft hatte ein Durchschnittsalter von 20 Jahren. Die Meisterschaftsrunde sollte den Optimismus bestätigen, es wurden zeitweise begeisternde und rassige Spiele gezeigt und eine tolle Saison hin gelegt. An der Tabellenspitze herrschte ein ungemein spannender Dreikampf zwischen Niederbühl, Haueneberstein und Hügelsheim. Die Saison erreichte den Höhepunkt als vor dem letzten Spieltag Niederbühl und Haueneberstein nur durch einen Pluspunkt getrennt die Tabelle anführten.

Wer erinnert sich nicht an das dramatische Spiel in Lichtenau auf dem Waldsportplatz. Kein Regisseur hätte einen spannenderen Ablauf inszenieren können. Nach 20 Minuten lagen wir schon beinahe aussichtslos 0:2 zurück. Die Nerven ließen uns nicht zu einem geordneten Spiel finden. Doch mit Unterstützung der zahlreich mitgereisten Anhänger wollten wir dem Spiel noch eine Wende geben, denn nur ein Sieg bedeutete die Meisterschaft und den direkten Aufstieg in die A-Klasse.

Mit einem nie erlahmenden Einsatz, Können und auch Glück bogen wir das Spiel noch um. Herbert Nold schlug einen Eckeball und Wolfgang Eichin köpfte den Ball auf das gegnerische Tor. Der Torschrei war allen schon auf den Lippen, da holte ein Lichtenauer Abwehrspieler den Ball mit der Hand von der Linie. Elfmeter! Bis der Strafstoß ausgeführt werden konnte, vergingen mehrere Minuten. Manfred Ratzel ließ sich durch alle widrigen Umstände nicht irritieren und schoss den Strafstoß eiskalt zum Sieg und damit zur Meisterschaft ein. Unbeschreiblicher Jubel erfasste das ganze Team und die mitgereisten Schlachtenbummler, dass das fast Unmögliche doch noch wahr gemacht werden konnte. Der Aufstieg in die höhere Klasse brachte in der Saison 1959/60 ein befriedigendes Ergebnis. Spielerisch waren wir eines der stärksten Teams, nur ließ im Lauf der Saison bei den jungen Spielern die Kraft etwas nach. Doch wir konnten mit dem Erreichten zufrieden sein.

 

In der Saison 1960/61 wurde eine leichte Verbesserung in der Tabellenlage erreicht und man bescheinigte der Mannschaft einen guten, auf technisch achtbarer Stufe stehenden Fußball.

In der Saison 1961/62 hätte zum absoluten Höhepunkt im 50. Jahr des Bestehens des SV Niederbühl – Abteilung Fußball werden können, ja müssen. Wir hatten eine großartige Truppe, die zeitweise die Tabelle mit 7 Punkten anführte. Die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die 2. Amateurliga wäre zum Jubiläum das „Tüpfelchen auf dem i" gewesen. Durch Verletzungen, aber auch durch andere Umstände bedingt, wurde das große Ziel leider nicht erreicht und am Ende erreichten wir nur einen undankbaren zweiten Platz hinter dem Meister Muggensturm mit 2 Punkten weniger auf der Habenseite.

Von 1960-1962 sorgten die Niederbühler Fußballer auch im Pokal für Furore. 1960 wurde in einer Regenschlacht die 1. Mannschaft des SV 08 Kuppenheim mit 1:0 im wahrsten Sinne niedergekämpft. Kuppenheim spielte in der 1. Amateurliga und hatte dort einen beachtlichen Tabellenplatz belegt.

Das nächste Spiel führte uns zum 2. Amateurligisten VFR Achern. Auf der Rennwiese in Achern gelang durch ein Tor von Klaus Seidel ein Verdienter 0:1 Sieg. Erst 64

in der dritten Hauptrunde mussten wir gegen den VFB Gaggenau, 1. Amateurliga, nach gutem Spiel in der Endphase abgekämpft das Spiel mit 0:3 abgeben.

1961 sollte in den Pokalspielen der absolute Höhepunkt erreicht werden. Im Bezirkspokalendspiel auf dem Platz des FC 04 Rastatt wurde der FV Plittersdorf durch Tore von Klingbeil (2) und Manfred Ratzel (2) mit 4:1 geschlagen. Wir waren Bezirkspokalsieger.

Die erfolgreiche Pokalmannschaft, u. a. Siege gegen FC 04 Rastatt, VFB Bühl, nach dem gewonnenen Bezirkspokalendspiel gegen den FV Plittersdorf im Stadion des FC 04 Rastatt. Endergebnis 4:1 für Niederbühl. V. l.: Herbert Nold, Klaus Seidel, Rudi Klingbeil, Wolfgang Eichin, Siegfried Santo, Fritz Schulz, Willi Stockhoff, Bernhard Schinker, Manfred Ratzel, Adolf Ort, Siegfried Lange

In der Südbadischen Hauptrunde bescherte uns das Los den FV Baden-Oos. Auf unserem Sportgelände ließen wir dem 2. Amateurligisten nicht die Spur einer Chance und gewannen auch in der Höhe verdient mit 4:0. Man wartete mit großer Spannung auf den nächsten Gegner. Das Los meinte es gut und der FC Rastatt 04 war unser nächster Heimspielgegner. Vor einer stattlichen Kulisse von ca. 2000 Zuschauern ging es zum Spiel der Spiele. Der Gast mit allen Assen Gebr. Ehrmann‚ Schmidt H., Mayer usw. hatte auch einen furiosen Start und führte nach wenigen Spielminuten durch Willi Ehmann mit 0:1. Es schien sich eine deutliche Niederlage abzuzeichnen. Die Stars des FC 04 hatten aber nicht mit unserem Kampfgeist und unbändigen Siegeswillen gerechnet. Wenige Minuten nach der Führung der Gäste erzielte Manfred Ratzel den Ausgleich und 10 Minuten später war der gleiche Spieler mit platziertem Linksschuss wieder erfolgreich. Kurz vor der Pause schoss Hans Mussler einen Freistoß glashart zum 3:1 für den SVN ein. Die Zuschauer witterten eine Sensation.

Nach Wiederbeginn setzte der 04 voll auf Angriff und hatte mit dem Anschlusstreffer Erfolg. Unsere Mannschaft, spielerisch und kämpferisch an diesem Tag topfit, brachte mit dem 4. Treffer von Berni Schinker wieder den 2-Tore-Vorsprung. Nochmals erreichten die Gäste den Anschlusstreffer, doch mit dem Tor war der Widerstand gebrochen und die Sensation war perfekt. Ein ganz toller Tag für die Niederbühler Fußballer.

Der nächste Gegner war der VFB Bühl, 1. Amateurliga, im Bühler Stadion. Nach einem Spiel bei drückender Schwüle erreichten wir nach Verlängerung ein gerechtes 1:1. Unser Torschütze: Herbert Nold.

Das Wiederholungsspiel sollte für uns wieder zu einem Triumph werden. Nach anfänglicher Überlegenheit der Gäste, Torsteher WilIi Stockhoff zeichnete sich durch gekonnte Paraden aus, brachte in der 30. Minute Manfred Ratzel die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Nach dem Wechsel spielte nur noch eine Mannschaft, der SV Niederbühl. Mit weiträumigen und gekonnten Kombinationen wurde der 1. Amateurligist ausgespielt und das 4:0 nach Toren von Klingbeil, Ratzel und Eichin war noch zu niedrig ausgefallen.

Man hoffte nun im Lager der Niederbühler auf ein weiteres Heimspiel und einen attraktiven Gegner. Der Gegner war von bester Amateurligagüte, der SV Oberkirch. Leider mussten wir aber im Renchtalstadion in Oberkirch antreten. Der Verband bewies wenig Fingerspitzengefühl und ließ uns 48 Stunden nach dem schweren Bezirkspokalendspiel spielen.

Bei drückender Hitze an Peter und Paul zeigten wir 70 Minuten lang ein gutes Spiel. Nachdem Willi Stockhoff einen Hitzeanfall erlitten hatte, war unser Spielfluss unterbrochen und wir mussten der Hitze, der Müdigkeit und dem starken Gegner Tribut zollen und verloren äußerst unglücklich mit 3:1. Ein Erfolg hätte uns die erste Pokalhauptrunde gegen den KSC gebracht. Trotzdem waren das tolle Pokalerfolge, von denen man noch lange gesprochen hat.

Die Jahre 1962 bis 1966

Nach den Höhepunkten des Jahres 1962 mit dem knapp verpassten Aufstieg in die 2. Amateurliga und den tollen Pokalerfolgen, brachte die Saison 1962/63 der 1. Fußballmannschaft einen Tabellenplatz im Vorderfeld. Auch die übrigen Mannschaften der Abteilung schnitten befriedigend ab.

1963/64 erreichte die 1. Mannschaft 2 Pluspunkte mehr als im Vorjahr und verbesserte sich um einen Platz in der Tabelle. Nach Abschluss der Runde belegte man mit 33 Pluspunkten einen guten 6. Tabellenplatz. Reserve und Jugendmannschaften rundeten mit guten Ergebnissen und achtbaren Tabellenplätzen das gute Gesamtergebnis ab. Man konnte mit dem Erreichten zufrieden sein und für die neue Saison optimistisch in die Zukunft sehen. Die erste Mannschaft hatte einen guten Stamm und war eine gut abgestimmte Einheit.

Das Spieljahr 1964/65 glich in etwa dem des Vorjahres. Der gleiche Tabellenplatz wurde wieder erreicht, das zeugte von einer ausgeglichenen Leistung. Es war mehr angestrebt worden, man wollte nochmals nach den Sternen, sprich Meisterschaft greifen, doch Verletzungen und eine Reihe äußerst knapp verlorener Spiele brachte nicht den angestrebten Erfolg. Drei Jahre nach dem verpassten Aufstieg 1962 immer wieder im Vorfeld der Tabelle‚ doch der ganz große Erfolg blieb verwehrt, das ließ doch eine kleine Resignation aufkommen.

Das Spieljahr 1965/66 sollte dann leider den Pessimisten Recht geben. Die 1. Mannschaft musste infolge Abgang, Verletzungen und Ende der Laufbahn verschiedener Akteure völlig neu aufgebaut werden. Es mussten 6 neue Spieler, zumeist Spieler, die aus der A-Jugend kamen, integriert werden. Der Eingewöhnungsprozess gelang leider nicht wie gewünscht und die ersten Spiele wurden ausnahmslos verloren.

Es war ein gutes spielerisches Niveau zu verzeichnen, doch die Cleverness und Erfahrung fehlte den jungen Akteuren, was schließlich zu den Misserfolgen führte. Nach Ende der Vorrunde fand man sich auf dem letzten Tabellenplatz. In der Rückrunde versuchte man mit Kampfkraft und Einsatz das Tabellenende zu verlassen, doch leider konnten auch gelegentliche Achtungserfolge den Abstieg nicht mehr verhindern. In der Saison wurden nicht weniger als 11 Spiele mit einem Tor Unterschied verloren. Es war schon eine gehörige Portion Pech dabei.

Die Jahre 1966 bis 1980

Nach Abschluss der Saison 1965/66 mussten die Niederbühler Fußballer ihre Fahne auf Halbmast hängen: nach 6 Jahren, in denen man sich immerhin oberen Teil der Tabelle hatte platzieren können, musste im sprichwörtlichen, hier jedoch zur Wirklichkeit gewordenen "verflixten 7. Jahr" der Abstieg aus der A-Klasse (heute Bezirksliga) hingenommen werden. 9 Punkte aus 30 Spielen waren zum Klassenerhalt einfach eine zu schwache Ausbeute. So blieb nur die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Diese schien bereits in der darauf folgenden Saison anzubrechen‚ als an deren Ende die A-Jugend als Meister feststand und die B-, C- und D-Jugend jeweils die Vizemeisterschaft erringen konnten.

In der Ausgabe vom 1.6.1967 war hierzu im Badischen Tagblatt zu lesen: „Durch die breit angelegte Jugendarbeit hofft die Fußballabteilung der Sportvereinigung Niederbühl bis in ein paar Jahren den Wiederaufstieg in die A-Klasse zu schaffen und eine schlagkräftige junge Mannschaft in die Meisterschaftsspiele schicken zu können".

Zunächst galt es jedoch, einen erneuten Sturz in eine tiefere Klasse zu vermeiden. Als die 13 Mannschaften der B-Klasse Nord am 19. 5. 1968 ihre Rundenspiele hinter sich gebracht hatten, war damit die Saison Vereine noch nicht beendet. Frankonia Rastatt, Loffenau und unsere Elf hatten jeweils 21 Punkte erreicht und mussten so unter sich einen dritten Absteiger suchen. Hätte damals schon das Torverhältnis gezählt, wären wir vorzeitig gerettet gewesen. So aber konnte erst nach einem 0:0 gegen die Frankonen und einer dramatischen Ballschlacht", in der wir den TUS Loffenau im Hördener Stadion mit 2:0 niederringen konnten, aufgeatmet werden. Wieder einmal war ein Sturz in die unterste Klasse des Bezirks, von dem die Niederbühler Fußballer während ihrer langen Geschichte schon einige Male bedroht aber lediglich erst einmal ereilt worden waren, vermieden. Neben diesem glücklichen Abschluss gab es aber auch noch andere erfreuliche Dinge. So konnte sich erneut eine Niederbühler Jugendmannschaft, und zwar die D-Jugend, mit Meisterehren schmücken. 1968 war auch das Geburtsjahr unserer AH-Mannschaft, die noch heute ein fester Bestandteil der Abteilung ist und deren Spielerpotenzial sich zwischen 15 und 25 Personen bewegt. Ein weiteres Zeugnis dafür, dass das Vereinsleben blühte‚ brachte der September desselben Jahres mit dem Baubeginn des neuen Clubhauses.

1969 schloss unsere 1. Mannschaft mit dem 7. Tabellenplatz ab. Freude bereiteten wieder die Jugendmannschaften. C- und D-Jugend wurden jeweils Meister in ihren Staffeln.

Ein Jahr später, unsere"Erste" war wieder einmal knapp dem Abstieg entronnen, während die C-Jugend einen weiteren Meistertitel ins Meerrettichdorf holte. Einen Vorgeschmack auf das kommende Jahr brachte das Sportfest an Pfingsten, bei dem unter der Regie von Herbert Nold bekannte Schlagerstars im Festzelt auftraten und sich auch im sportlichen Wettkampf gegen eine Südwestfunk-Elf maßen.

1971 war es dann soweit. Stolz konnten die Niederbühler Sportler nach dreijähriger Bauzeit zur Einweihung des unter Architekt W. Schönthaler und unter der Bauleitung von Gerhard Mußler weitgehend in Eigenarbeit errichteten neuen Clubheimes schreiten. Nun war man in der Lage, Gästen wie auch sich selbst wieder eine moderne und sportgerechte Einrichtung zur Verfügung stellen zu können. Das alte Clubhaus bot zuletzt nur noch unzulängliche Umkleide- und Sanitäreinrichtungen und hatte nach über 15 Jahren als Vereinsheim ausgedient. Dennoch wird sich noch heute so mancher „alte" Fußballer gerne an die besondere Atmosphäre erinnern, die diese Baracke ausstrahlte. Besonders wird man sich erinnern an die langen Winterabende, an denen alle so nahe wie möglich an den alten Kanonenofen heranrückten, der den Gastraum mehr schlecht als recht erwärmte, wo der Stuckel Albert (letzter Alt-Clubhauswirt) schon mal „fuchtig" werden konnte, wenn wir ihn zum wiederholten Male aufforderten, doch endlich ein paar Kohlen aus dem ja nicht vorhandenen Keller zu holen. Das mit der Clubhauseinweihung verbundene Sportfest brachte einen tollen Erfolg. Ob bei den Auftritten von Nina & Mike, Tony Marshall und Jack White oder bei der Wahl von Mister und Miss Sport, so gut besucht war eine ganze Woche hindurch ein Festzelt auf dem Sportplatz wohl auf Jahre hinaus nicht mehr. Schon ein Jahr später galt es wieder, eine Feier zu organisieren und zwar eine Geburtstagsfeier. 60 Jahre Fußball in Niederbühl gaben den Anlass dazu. Auch für den Gesamtsportverein war 1972 ein wichtiges Jahr, wurden doch die Tennisfreunde als 5. Abteilung in die Niederbühler Sportlerfamilie aufgenommen.

Das Jahr 1973 brachte uns wieder einen Titel ein. Der A-Jugend gelang es, alle Mannschaften in ihrer Staffel hinter sich zu lassen und sich auf den Meisterschaftstrohn zu schwingen. Unsere „Erste" hatte sich in den vergangenen drei Jahren mit einem 5., 11. und 6. Platz zwar durchaus wacker geschlagen, konnte jetzt jedoch eine „Blutauffrischung" gut vertragen. Ob der Einbau junger, gerade aus der Jugend herausgewachsener Talente, von Erfolg gekrönt sein würde, musste nun die kommende Saison zeigen. Und wie sie es zeigte! Noch einmal setzte eine aktive Niederbühler Fußballmannschaft zu einem Höhenflug an und verpasste, nachdem die gesamte Rückrunde ungeschlagen überstanden und ein 2. Tabellenplatz erkämpft wurde, ganz knapp den ersehnten Wiederaufstieg in die A-Klasse.

Noch besser schnitten A- und C-Jugend ab, die sich in ihren Staffeln jeweils an erster Stelle platzierten. 1975 schloss die 1. Mannschaft zwar noch mit dem 7. Rang und 1977 mit dem 3. Rang ab, aber von nun an musste man sich für den Rest des Jahrzehnts nach unten orientieren. Sowohl im Aktiven- als auch im Jugendbereich flatterte die blau-gelbe Fahne nur noch schwach. Am Sonntag, den 18. Mai 1980, war es dann soweit. Zum letzten Mal lief eine Niederbühler Fußballmannschaft in der „Rechtsform", wie sie 68 Jahre lang bestanden hatte, auf den Rasen eines Sportplatzes, um sich im Wettstreit um die Punkte mit einem Gegner zu messen. Noch im selben Jahr kam es zur Fusion mit dem FC Donau Rastatt. Für manchen alten Niederbühler Fußballanhänger brach damit eine (FußbaII)-WeIt zusammen. Viele sahen jedoch darin die Chance für eine hoffnungsvolle und wieder erfolgreichere Zukunft.

Fusion

Fusionsverhandlungen wurden notwendig. Die hervorragende Jugendarbeit und die Erfolge der Aktiven trugen dazu bei, dass Sportplatz und Clubhaus diesen Aktivitäten nicht mehr gewachsen waren. Trotz langer Verhandlungen mit der Stadtverwaltung konnte keine Lösung des Problems gefunden werden, so dass man, wenn man weiterhin unter geordneten Verhältnissen Sport treiben wollte, zu einer Fusion gezwungen war.

1979

Fusionsgespräch am 20. Januar 1979 im Gasthaus „Deutscher Hof" in Rastatt.

Vertreten von der Abteilung Fußball der SV Niederbühl die Herren: Franz Herrmann, Walter Klook, Rudi Klingbeil, Kurt Jörder u. Albrecht Jörg.

Vom FC Donau Rastatt die Herren: Robert Bisazki, Heinrich Juhn, Peter Waldner, Ludwig Waldner und Dieter Siegel.

Hier wurde die Grundlage zur geplanten Fusion besprochen. Von beiden Vereinen wurde es als zweckmäßig angesehen in einer Übergangszeit von zwei Jahren in Doppelbesetzung im Vorstand vertreten zu sein. Am 22. Juli 1979 wurde gemeinsam der Fusionsvertrag zwischen der SV Niederbühl und dem FC Donau Rastatt unterschrieben.

Die Abteilung Fußball zeichnete fortan unter dem Namen SV Niederbühl/ Donau als Unterabteilung der „Sportvereinigung 1899 Niederbühl e.V."

 

Chronik SV Niederbühl/Donau

1979/80

Leider konnte sich der FC Donau in der Bezirks-Liga nicht behaupten. Am Ende der Runde wurde man Vorletzter und musste wieder absteigen Dieses hatte aber auch etwas Gutes für die Fusion, es gab keine Probleme mit dem Verband, da sich nun beide Vereine in der gleichen Liga wiederfanden.

Neue Perspektiven bei der Jugend:

In der jüngsten Vergangenheit konnte man durch große Erfolge auf sich aufmerksam machen. Von daher zeigte der FC Rastatt 04 Interesse an einer Spielgemeinschaft mit der A-Jugend.An der Leistungsorientierung führt kein Weg vorbei, da war man sich einig. Für dieses Spieljahr konnten drei A-Jugendmannschaften, in Spielgemeinschaft ( SG ) mit Rastatt 04 gemeldet werden. A I in der Verbandsstaffel, A II in der Bezirksstaffel, A III in der Normalstaffel.

Bei der B- u. C-Jugend je zwei Mannschaften in SG mit dem FV Rauental, wobei die B1- und die C1-Jugend in der Verbandsstaffel spielten.

Zwei D-Jugend-, zwei E-Jugend und eine F-Jugend-Mannschaft nahmen eigenständig, unter dem neuen Vereinsnamen SV Niederbühl/Donau, an der Spielrunde teil. Somit waren insgesamt 12 Jugendmannschaften gemeldet. Der Erfolg blieb nicht aus, die A1 wurde Meister in der Verbandsstaffel und stieg in die „Südbadische Jugendliga" auf, die höchste Jugendstaffel auf DFB-Ebene. Die A2 konnte den Titel des Bezirksmeisters holen und in die Verbandsstaffel aufsteigen.

1980/81

Ab dieser Verbandsrunde nahmen nun beide Vereine unter dem neuen Namen „SV Niederbühl/Donau" teil.

F-Jugend wiederum Staffelsieger und Bezirksmeister in der Halle. Damit erreichte man die Endrunde um die südbadische Hallenmeisterschaft und wurde südbadischer Meister.

1981/82

Am 27. Februar 1982 fanden die ersten gemeinsamen Neuwahlen statt. Die Abteilungsleitung setzte sich nun wie folgt zusammen:

Abteilungsleiter: Robert Bisazki

Stellvertreter: Walter Klook

Kassier: Rudi Klingbeil

Schriftführer: Albrecht Jörg

Beisitzer: Franz Herrmann, Norbert Dreher, Heinrich Juhn, Franz Wagner, Karl Bisazki, Franz Zimmerer, Franz Adelhart.

Jugendleiter Dieter Siegel

Spielausschuss: Peter Waldner, Reinhard Müller, Norbert Dreher.

Die D-Jugend wurde Staffelsieger

Aktive III wurde Sieger in ihrer Staffel

Das 70. Vereins-Jubiläum wurde am 28. Mai 1982 gefeiert. Nachdem mehrere große Erfolge nachgewiesen werden konnten, herrschte rundum Zufriedenheit. Auch die Verwaltungsarbeit klappte im Großen und Ganzen; es fehlten nur die „Sponsoren". Weder die Abteilung Fußball noch der FC Donau hatten bisher größere Geldgeber hinter sich. Um die steigenden Kosten des Spielbetriebes zu finanzieren, konnten uns nur gute Sportfeste zusätzliche Gelder einbringen.95

Die E-Jugend wurde Bezirks-Meister

1982/83

Endlich konnte nun auch die erste Mannschaft mit Trainer Helmut Schönthaler die Meisterschaft ergattern und in die Bezirksliga aufsteigen. Auch im Folgejahr spielete man lange um den Titel mit und verpasste den Aufstieg in die Landesliga nur knapp. Am 15.März 1983 um 16.30 Uhr ein Highlight in Niederbühl. Ein Hauch von Bundesliga wehte um den Sportplatz, wo die DFB U18-Nationalelf gegen die heimische A-Jugend zu einem Testspiel, Vorbereitung zum Qualifikationsspiel gegen die Schweiz, antrat. Bei frühlingshaften Temperaturen begrüßte der Ortsvorsteher Alfons Jüngert die Nachwuchs-Nationalspieler mit DFB-Coach Dietrich Weise und überreichte ein kleines Gastgeschenk.

Präsente durften auch die Jugendlichen der SG entgegennehmen. Ein Vertreter der BASF überreichte ihnen Trikots. Damit hatte die A-Jugend einen Sponsor gefunden der neben Sportbekleidung auch noch einen finanziellen Zuschuss leistete, damit ein Teil der oft erheblichen Reisekosten gedeckt werden konnte. Als Gegenleistung fungierten die Spieler natürlich als „Werbeträger".99

Wie erwartet hatten wir gegen die zum Teil aus Bundesliga-Clubs stammenden DFB-Youngster keine Chance. Das Spiel endete mit 0:10(0:4) Toren. Auffallende Spieler bei der Auswahl waren der Mönchengladbacher Dreßen, der bereits den ersten Bundesligaeinsatz hatte, Dorfner (FC Bayern München) und der Sandhausener Zietsch.

Doch zu verstecken brauchte sich die Spielgemeinschaft in der Tat nicht. Wann kann man sich schon mal mit den Besten des Landes messen. Außerdem lag sie in der Meisterschaftsrunde auf Platz zwei und hatte sich bereits für das südbadische Pokalfinale qualifiziert.

1983/84

Trainer Heinz Hänel übernimmt die Aktiven. Die erste Mannschaft konnte sich mit ihrer Leistung sehen lassen. Als ein weiterer Aufstieg in die Landesliga in greifbare Nähe rückte machte der Begriff „Handgelder für die Spieler" seine Runde, aber derartige Ausgaben konnte und wollte der Verein nicht machen. Die Folge waren Abgänge einiger Spieler. Leider gab es nun auf dem sportlichen Sektor größere Schwierigkeiten, der Abstieg in die Kreisliga A war vorprogrammiert. Am Schluss der Verbandsrunde fehlte auch der A1 Jugend ein Punkt zum Klassenerhalt und somit musste man zurück in die Verbandsstaffel.

1984

Sepp Herberger Stiftung - Die höchste Auszeichnung, die ein Fußballverein für gute Jugendarbeit erhalten kann, ist die Ehrung durch die „ Sepp Herberger Stiftung ". Für den Bezirk 1 (Baden-Baden) war es die Spiel-Vereinigung Niederbühl/Donau die als erster diesen Preis entgegen nehmen durfte.

1984/85

Wiederum war es die dritte Mannschaft die in diesem Spieljahr die Meisterschaft erringen konnte.

1985

1. Meerrettich-Cup

Nachdem das Badische Tagblatt „das Gerümpelturnier", welches einem guten Zweck diente und 10 Jahre lang auf dem Niederbühler Sportgelände durchgeführt wurde, aufgegeben und es dann den Abteilungen der SV Niederbühl angeboten hat, lag es auf der Hand, dass die Fußballabteilung dies übernimmt. Jedoch ein neuer Name musste gefunden werden. Da früher in Niederbühl Meerrettich angebaut wurde bot es sich gerade an und so wurde aus dem Gerümpelturnier der Meerrettich-Cup, dieser wurde auch weiterhin vom Badischen Tagblatt begleitet und der BT Wanderpokal gestiftet.

76 Herren- und 16 Damenmannschaften haben sich zum ersten Freizeitsportler-Turnier angemeldet. Die Veranstaltung wurde ein voller Erfolg und das Sportfest der Fußballabteilung hatte wieder einen Stellenwert.

1986/87

Im letzten Spiel der Kreisliga A Staffel Nord hätte der Abstieg, der ersten Mannschaft gegen Waldprechtsweier, bei einem Sieg noch vermieden werden können. Bei strömenden Regen, der das ganze Spiel über andauerte, musste man sich am Schluss 3:1 geschlagen geben und somit alle Hoffnungen begraben. Weil es in diesem Jahr einen erhöhten Abstieg gab, musste man in die Kreisliga B zurück. 

1987/88

Die A-Junioren der SG Niederbühl/Donau/Rastatt 04 erkämpfte sich mit 80:24 Toren und 37:7 Punkten die Meisterschaft in der Verbandsstaffel und wurde außerdem Bezirkspokal-Sieger unter Trainer Werner Hafner. Der Aufstieg in die Jugendliga und somit wieder in die höchste Jugendklasse war geschafft.

1988/89

Es hatte sich schon lange vorher angedeutet doch am letzten Spieltag, dem 4. Juni war es amtlich , man war am Ziel. Die erste Mannschaft wurde in 28 Spielen mit 96:27 Toren und 49:7 Punkten mit großem Vorsprung (der Rangzweite hatte 31:17 Punkte) Meister der Kreisliga B , Staffel 4. Spielertrainer Robert Istok, Rüdiger Siegel und Helmuth Amschlinger waren die erfolgreichsten Schützen in dieser Saison.

Im Rahmen der Meisterschaftsfeier erhielt Walter Klook eine besondere Auszeichnung. Für seine mehr als 30-jährige ehrenamtliche Tätigkeit wurde ihm die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg überreicht.

1990

Am 14. Januar Rastatter Hallen-Stadtmeisterschaft. Die SV Niederbühl/Donau gewinnt das Turnier um den BT-Pokal und stellt auch mit Mircea Stefanescu den erfolgreichsten Torschützen.

1991/92

Niederbühler Kicker holten sich zum dritten Mal den Barock-Pokal beim Vereinssportfest von Frankonia Rastatt mit einem 1:0 Sieg gegen den Rastatter SC.

Bei der 6. Auflage des Meerrettich Cups nahmen wie in den Jahren zuvor wieder zahlreiche Mannschaften teil. Auch in diesem Jahr konnte man ca. 100 teilnehmende Teams zählen. Zum dritten Mal gewannen die Damen des FC Schloss Rastatt 106

den „Meerrettich-Cup". Originelle Disziplinen sorgten vor Beginn des Festes für Unterhaltung. Die erste Niederbühler Dorfolympiade wurde abgehalten. Die Besucher staunten nicht schlecht, als sie sich plötzlich einer wahrhaft „olympischen" Bühne gegenübersah, antike griechische Statuen und Säulen, eine Naturecke mit Springbrunnen und das obligatorische olympische Feuer vollendeten das Bild einer festlich geschmückten Halle. In Niederbühl brach das Olympiafieber aus und Ortsvorsteher Arnold Kiefer entfachte das olympische Feuer.

Am 02. Februar 1992 konnte Siegfried Schmidt vom SV Niederbühl/Donau bei den Stadtmeisterschaften im Hallenfußball die Torjäger-Kanone, als bester Torschütze, übernehmen.

1992

7. Meerrettich-Cup - 2. Dorfolympiade und etwas Besonderes ließ man sich für den Montagmittag einfallen. In früheren Jahren war Niederbühl einmal ein Großanbaugebiet von Meerrettich. So ziert heute noch die Meerrettichschaufel das Wappen von Niederbühl. Gerade deshalb kam man auf die Idee zum Meerrettich-Cup gehört ein Mittagessen mit echtem Niederbühler Mandelmeerrettich, Salzkartoffeln und Ochsenbrust. Jeder Rentner erhielt hierzu kostenlos ein Getränk vom Verein. Mit Karl Herrmann und Reiner Ellwanger konnten zwei Verantwortliche gefunden werden, die ein so geschmackvolles Essen auf den Tisch zauberten (wie bei Mutter) dass sich die Gäste einig waren, das müsst ihr beibehalten, wir kommen das nächste Jahr wieder.

1993

Wiederum mehr als 70 Mannschaften schnürten ihre Fußballschuhe zumMeerrettich-Cup. Das Turnier entwickelte sich langsam aber sicher vom rein sportlichen hin zu einem gesellschaftlichen Ereignis. Davon zeugten die unterschiedlichen Abendveranstaltungen. Nach der Dorfolympiade zum Auftakt folgte am Samstag bei „ überfüllter Festplatzüberdachung" ein „Französischer Abend". Zur Begeisterung des Publikums schwang auch noch die Niederbühler GroKaGe -Prinzengarde die Beine. Am Sonntagabend sorgte die Schwabenblaskapelle fleißig für den passenden Ton und die „Schwoweleit" zeigten eine Reihe ausgereifter Auftritte fürs Auge.

Zufahrtstraße, im September, in Eigenarbeit fertig gestellt

Die Zeit der Unebenheiten, der Einfahrtstraße zum Sportgelände, hatte ihr Ende gefunden. Durch das Engagement des SVN-Geschäftsführers Friedbert Weiß konnten in Eigenarbeit 240 laufende Meter Randsteine und rund 420 Quadratmeter kostenlos überlassende H-Steine eingebaut werden. Hier wurde Bürgersinn bewiesen, „Eigeninitiative ohne Zuschuss".108

1993/94

C1-Junioren Verbandsstaffel-Sieger, Bezirkspokal-Sieger, Südbadischer Hallenmeister

Nachdem die SG Niederbühl/Kuppenheim 08 bereits das Bezirkspokalendspiel gegen den VfB Gaggenau mit 3 : 1 Toren siegreich gestaltete, wurden die Schützlinge von Trainer Klaus Reiss Meister der C-Jugend Verbandsstaffel. Damit konnte man sich für die Südbadische Meisterschaft qualifizieren. Gegner waren der FC Konstanz und der SC Freiburg. Da beide Spiele gewonnen werden konnten war der Weg zur Teilnahme um die Süddeutsche Meisterschaft frei. VfB Stuttgart und FC Bayern München waren die Gegner. Eine Zeit lang konnte mitgehalten werden, man führte sogar gegen FC Bayern München mit 3:0 Toren, am Ende gingen diese jedoch als Sieger vom Platz.

Süddeutscher Meister wurde Kickers Offenbach und wir belegten den vierten Platz. Mit der Leistung seiner Mannschaft war Trainer Reiß mehr als zufrieden und meinte voller Stolz:„Wir wollten die Großen etwas ärgern und das ist uns gelungen."

C-Junioren südbadischer Meister

„Schmidteinander" in aller Munde, die beiden Goalgetter, Spielertrainer Dieter Schmidt (35 Treffer) und Siegfried Schmidt (26 Treffer) müssen auch im letzten Spiel auf Torejagd gehen.

Titelrennen bleibt weiter offen. Niederbühl im vorletzten Spiel noch einen Punkt vor Frankonia Rastatt. Niederbühl brachte sich selbst um den Lohn. Im letzten Verbandsspiel gegen Michelbach verlor man 3:1 und da brachte es auch nichts das man 14 Spieltage lang Tabellenführer war. Frankonia wurde Meister. Nun wurde auch noch das Aufstiegsspiel in Sasbachwalden verloren und damit der Aufstieg.

Trotz dem sportlichen Misserfolg ließen sich die Niederbühler jedoch nicht unterkriegen. Spiele, Gaudi und heiße Musik – Ortsvorsteher Kiefer fällt vom Himmel, so war es in der Tageszeitung zu lesen.

Am Freitag, den 5. August startete der Meerrettich-Cup wieder mit einem Höhepunkt. Um 19.15 Uhr sprangen sechs Fallschirmspringer aus 3000 bis 4000 Metern Höhe und demonstrierten ein Formationsspringen wobei sie den Niederbühler Ortsvorsteher Arnold Kiefer im Tandemflug mitbrachten. Dieser eröffnete im Anschluss die 4. Dorfolympiade. Am Samstag fand eine Riesenfete mit den „Night-Kings" statt und auf zwei Bühnen wurde der 1. Niederbühler Musikantenstadel präsentiert. In Niederbühl ließ man sich immer etwas einfallen.110

1995/96

Meerrettich-Cup feiert 10. Geburtstag. Wieder waren rund 100 Teams dabei. Show-Time an der Murg sorgte für Stimmung. Zum Festausklang spielte die Top-Damenband „Cinderellas" von den Philippinen. Albrecht Jörg gab die sportliche Organisation ab. Sein Nachfolger stand bereits fest : Rüdiger Siegel, der Jörg bereits tatkräftig unterstützt hatte, hat das Spektakel weiterhin organisiert.

Gründung eines Jugendfördervereins

Zwerge des SV Niederbühl/Donau ganz groß. Die F-Junioren wurden Meister in der Staffel IV. Sie verloren kein Spiel und sicherten sich in überlegender Manier den Titel. 10 Spiele, 42:12 Tore, 30 Punkte.

1996/97

Nach der Fusion eine „große Familie"

Trotzdem sich die Erwartungen nicht ganz erfüllt hatten gab es keinen Grund zur Sorge. Auch über den Fußballnachwuchs brauchte man sich keine Sorgen zu machen; Waren doch immerhin 70 bis 80 Jugendliche in der D-, E- und F-Jugend. Die Abteilung Fußball hat die Fusion überwunden und ist zu einer „großen Familie" zusammengewachsen. Winterfeier und Hallenturniere brachten einige strapaziösturbulente Tage. Dennoch war man mit der Entwicklung zufrieden.

Bei der Klasseneinteilung wurde dieses Mal Niederbühl der Kreisliga B, Staffel 5 (dem Süden) zugeteilt.

1997/98

Rahner bleibt beim SV Niederbühl/Donau

Norbert Rahner konnte erneut als Trainer verpflichtet werden, obwohl er bereits im Januar eine Veränderung angekündigt hatte. Ausschlaggebend war die Zielsetzung des Vereins, der den unbedingten Aufstieg zu Gunsten des Aufbaus einer neuen, jungen Mannschaft zurücksetzte.

F–Junioren Staffelsieger

1998/99

F1-Junioren Staffelsieger in der Kleinfeldstaffel 2:5 Spiele 31:3 Tore 15 Punkte.

1999/2000

C-Junioren Staffelsieger in der Staffel I 12 Spiele 40:13 Tore 32 Punkte

2000/01

Dieter Siegel gab das Amt als Leiter der Fußballabteilung aus Altersgründen ab. Nach fast 25 Jahren Jugendarbeit und acht Jahren Abteilungsvorsitz trat er von seinem Amt zurück. Die Nachfolge übernahm Dennis Waldner mit Stellvertreter Siegfried Schmidt. Siegel versicherte dem neuen Vorstand, dass er sie nicht im Regen stehen lässt und sie bei Bedarf tatkräftig unterstützt.114

E-Junioren Staffelsieger und Vizemeister.

2001/02

Die erste Mannschaft wurde Vizemeister in der Kreisliga B Staffel 5 und damit berechtigt um den Aufstieg in die Kreisliga A zu spielen, Gegner war der FV Steinmauern. Im ersten Spiel musste man sich 5:1 geschlagen geben, im Rückspiel konnte man zwar 2:0 gewinnen. Dies aber reichte nicht aus.

F-Jugend wurde Hallenbezirksmeister

2002/03

Grünes Licht für Clubhaus-Anbau. Die außerordentliche Mitgliederversammlung gab grünes Licht für Um- und Anbau des Vereinsheims mit geschätzten Kosten von 570.000 Euro. Mit dem Anbau entstanden zwei neue Kabinen, eine Dusche, Toiletten und ein Sitzungszimmer. Eine Generalsanierung des alten Gebäudes wurde in Angriff genommen. Eine neue Heizungsanlage, neue Fenster und eine Thermohaut kamen hinzu. Noch vor Weihnachten wurde wie geplant das Pultdach auf das Gebäude gesetzt.

Im November 2003 wurde dann das „Schmuckkästchen" der Sport Vereinigung Niederbühl eingeweiht.

E-Junioren wurde Meister sowie Hallenbezirksmeister

Die erste Mannschaft holte sich unter Spielertrainer Frank Hänel bereits zwei Spieltage vor dem Ende der Meisterschaftsrunde den Titel und schaffte somit den Aufstieg in die Kreisliga A. Endergebnis 24 Spiele 77:34 Tore 60 Punkte.

Aber auch die Zweite Mannschaft machte es der „Ersten" nach. Sie wurde mit 88:26 Toren und 63 Punkten souveräner Meister der Kreisliga C, Staffel 2.117

2003/04

Zur neuen Saison wurde der bisherige Leistungsträger der 1. Mannschaft, Ingo Löber, als Spielertrainer verpflichtet.

E-Junioren Hallenbezirksmeister

Die Hallenbezirksmeisterschaft konnte in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge gewonnen werden.

2004/05

Abteilungsleiter Dennis Waldner konnte zur Hauptversammlung ins neue Clubhaus laden.

D-Junioren Staffelsieger

2005/06

D-Junioren Staffelsieger und 2. Platz bei den Hallenbezirksmeisterschaften

C-Junioren Staffelsieger

2006

FC Donau Rastatt wäre dieses Jahr 50 Jahre alt geworden, dieses gab den Anlass sich an die alten Zeiten zu erinnern. Ein Fußballspiel der damaligen Jugendspieler wurde geplant. Ein Wiedersehensfest im Rahmen des Sportfestes, Erinnerungen wurden ausgetauscht, man traf sich halt wieder und war ganz mit Begeisterung dabei.

Die Alten Herren als Traditionsmannschaft unter dem Namen FC Donau werden bis heute weitergeführt.

2007/08

Neuwahlen

Bei der Mitgliederversammlung mit Neuwahlen wurde Axel Hildenbrand neuer Abteilungsleiter, nachdem Dennis Waldner nicht mehr für das Amt kandidierte. Sein Stellvertreter wurde Christian Jung, Jugendleiter Florian Weiler und Jugendleiterin Martina Dreher. Die Position des Kassiers übernahmen Thomas Krell und Günter Herrmann. Erik Klingbeil übernahm den Posten des Schriftführers und im Spielerausschuss waren Jürgen Neuschulz, Roland Müller, Thomas Röder und Michael Munz vertreten. Beisitzer der Abteilung Fußball: Dennis Waldner, Stefan Kleinhans, Karl Herrmann, Friedrich Weiler und Markus Munz.

Eigengewächs als Spielertrainer verpflichtet

Der frühere Jugendspieler Jörg Herrmann konnte als Spielertrainer gewonnen werden. Mit ihm kamen Christian Reith, Florian Weiler und Thomas Krell wieder zurück. Weitere Eigengewächse kamen hinzu.

Es ging wieder aufwärts, die ersten drei Punktspiele konnten gewonnen werden. Am Ende wurde man leider nur Dritter. Die zweite Mannschaft dagegen machte es der „Ersten" vor. Sie wurde mit 70:25 Toren und 43 Punkten Meister der Kreisliga C, Staffel 2 Meister.

2008/09

Der SV Niederbühl/Donau gilt als ganz heißer Titelaspirant. Am Schluss reichte es wieder nur zu Platz zwei, somit blieb noch die Chance für die Aufstiegsspiele. Im ersten Spiel gegen VFB Bühl II konnte ein 1:1 erreicht werden. Im Heimspiel musste man sich dann mit 3:1 Toren geschlagen geben.

2009/10

Neuwahlen

In der Mitgliederversammlung mit Neuwahlen wurde Axel Hildenbrand als Abteilungsleiter bestätigt. Sein Stellvertreter wurde Markus Munz, der von den beiden Jugendleitern Thomas Kienzler und Peter Pfeffinger unterstützt. Weiterhin als Kassier tätig sind Thomas Krell und Günter Herrmann. Das Amt des Schriftführers war weiterhin durch Erik Klingbeil besetzt. Thomas Röder, Roland Müller und Michael Munz engagierten sich nach wie vor als Spielausschuss. Den Beisitz bildeten Dennis Waldner, Stefan Kleinhans, Karl Herrmann und Friedrich Weiler.

Oliver Herrmann übernimmt Traineramt

Bei 30 Spielen, 156:29 Toren und 79 Punkten wieder nur Zweiter. SV Niederbühl/Donau ging mit leichtem Vorteil ins Rückspiel. Das erste Aufstiegsspiel in die Kreisliga A am 13. Juni gegen den FC Rheingold Lichtenau endete vor ca. 700 Zuschauern 1:0 für Niederbühl. Am 20. Juni kam es dann vor 900 Zuschauern zum Rückspiel. Die Rahmenbedingungen waren ideal, perfekte äußere Bedingungen und lautstarke Fans sorgten für das passende Umfeld. Nach ca. 20 Minuten gaben die Niederbühler den Ton an. Mit 3:1 Toren ging dann auch Niederbühl vom Platz. Der Aufstieg in die Kreisliga A war geschafft.

2010/11

Der erste Spieltag in der neuen Liga war der 15. August. Gleich ein Auswärtsspiel und zwar beim FV Haueneberstein, welches auch prompt mit 4:1 Toren verloren wurde. Nach dem Spiel war allen bewusst, in der neuen Liga wird schneller und einsatzfreudiger gespielt, man muss sich umstellen. Am Ende der Runde war man in Niederbühl zufrieden. Nach 28 Spielen mit 73:46 Toren und 51 Punkten belegte man den drittenTabellenplatz.

C–Junioren holen sich die Meisterschaft

2011/12

Neuwahlen in der Abteilung Fußball

Neuer Abteilungsleiter Manfred Prinz, Stellvertreter Günter Herrmann. Schriftführer, Verantwortlicher für Presse sowie Stadionzeitung Stefan Kleinhans, Kassier Thomas Krell, Webentwicklung, PR sowie Readaktion u. Gestaltung Stadionzeitung Nick Amschlinger, Mitgliederwesen und PR Dennis Waldner. Jugendleiter Gregor Pajonk, Sportlicher Leiter Roland Müller, Spielausschuss Alexander Diebold, Festausschussverantwortlicher Christian Reith.

 

2013/14

folgt.......

2015/16

folgt..............

2017/18

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